Im Vergleich zum Fertighaus hat ein Massivhaus auf mittel- und langfristiger Sicht einen wesentlich höheren Wiederverkaufswert. Ein Haus in massiver Bauweise hat eine Nutzungsdauer von ca. 100 Jahren. Dies wird durch immer günstigere Konditionen der Versicherungen und Banken honoriert. Individuelle Planungen sind bei Massivhäusern problemlos möglich. Auch nach Jahren können An- oder Umbauten vorgenommen werden.
Im folgenden werden weitere gute Gründe genannt Massiv zu Bauen.

Massive Bauweise ist langlebig
Massivbaustoffe widerstehen auch ohne chemische Schutzanstriche extremen Witterungen.

Bauzeit Massivhaus
Hausbauanbieter, die nicht in massiver Form Arbeiten werben oft mit einer extrem kurzen Errichtungszeit des Rohbaus, was aber nur einer relativ geringen Teilabschnitt der Gesamtbauzeit betrifft. Dies verschleiert oft die lange Vorlaufzeit für die Produktion bis zur Montage. Einen sogenannten Zeitvorteil gibt es also nicht wirklich. Je nach Größe und Material liegt man hier bei einem Massivhaus bei 2-4 Wochen für die Herstellung des Rohbaus. Bei einem Massivhaus ist der Zeitbedarf für die Bodenplatte bzw. Keller und für den kompletten Innenausbau gleich hoch anzusehen mit dem anderer Hausanbieter.

Massivbau "atmet"
Das Außenmauerwerk eines Massivhauses hingegen ist diffusionsoffen, dadurch wird die Feuchtigkeit die als Dampf oder Kondensat durch Waschen, Kochen oder Duschen anfällt ausgeglichen. Es entsteht ein deutlich spürbares gesünderes Raumklima ohne Gefahr der Schimmelbildung. In den massiven Innenwänden wird Wärme im Winter gespeichert. So muss nach einem Lüftungsvorgang nicht die ganze Raumluft neu aufgeheizt werden. Im Sommer wird unnötige Wärme gespeichert und es bleibt im Raum kühler. Ein Effizienzhaus 55 zu erreichen ist also im Massivbau kein Problem. Andere Anbieter versuchen meist mit dem guten Wärmedemmverhalten ihrer Außenwandkonstruktion zu Punkten. Außenwände sind aber nur ca. 15% des gesamten Energieverlustes eines Wohnhauses beteiligt, deshalb kann die Art der Wandkonstruktion wohl nicht entscheidend sein, ob ein Niedrighausniveau erreicht wird.

Massivbau klimatisiert
Ein Massivhaus verfügt über eine sehr gute Wärmespeicherfähigkeit. Dadurch, dass das Mauerwerk Wärme, sowohl von außen als auch von innen absorbiert, herrschen zu jeder Jahreszeit angenehme Temperaturen im Inneren. Außerdem sind massive Wände in der Lage die Feuchtigkeit zu regulieren, was ein gesundes Raumklima im ganzen Haus garantiert.

Massivbau sorgt für Sicherheit
Schall- und Brandschutz verhalten Aufgrund der höheren Dichte der Baustoffe, schützt ein Massivhaus seine Bewohner wesentlich besser vor äußerer, ständig zunehmender Lärmeinwirkung aus der Umwelt. Durch die mineralischen, nicht brennbaren Baustoffe wird eine Brandverbreitung wesentlich vermindert. Zudem entstehen keine giftigen Rauchgase. Wasserschäden, wie sie jede Waschmaschine oder durch Löschen eines Brandes entstehen können, haben im Massivhaus aufgrund der diffussionsoffenen Eigenschaften der Bauteile nur kleine Auswirkungen und trocknen leicht wieder aus, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Die Bauteile eines Hauses in Holzrahmenbauweise trocknen nur sehr langsam ab, wobei der Schimmel oft schneller ist. Diese Bauteile müssen dann oft vollständig und sehr Kostenintensiv erneuert werden.

Was zeichnet unser Massivhaus aus?

  • Pfettendachstuhl aus kammergetrocknetem Kontruktionsvollholz (KVH)
  • Stahlbetonringanker über dem Drempel, den Giebelseiten und der tragenden Wände im Dachgeschoss
  • Monolithisches Mauerwerk für ökologisch sinnvollen dreidimensionalen Wärmeschutz 42,5 cm stark
  • Begehbarer Spitzboden mit diffusionsoffener sägerauer Brettschalung als zusätzliche Nutzfläche (ab der 50 cm Höhenlinie) und großer Einschubtreppe 70 x 140 cm
  • 25 cm starke C25/30 biegesteife Betonbodenplatte mit doppelter Stahlarmierung und zusätzlicher vollflächiger bituminöser Abdichtung
  • Böden mit vollflächiger Flüssigabdichtung in allen Bädern und Duschbädern
  • 20 cm starke Betondecken (malerfertig)
  • Innenwände im EG/DG gemauert (zwischen 11,5 und 17,5 cm stark)
  • Massiv gemauerter Drempel
  • Dachpfannen mit Braas Star Technologie

 

Das primäre Energie-System (Heizung)

Das primäre Energie-System (Heizung) wird hauptsächlich durch Ihr persönliches Heizverhalten beeinflusst. Es ist also wichtig, dass Ihre Heizung besonders effizient ist. Die Werte unserer Energieerzeuger liegen weit unter den geforderten Werten (siehe Tabelle). Wir verbauen bei unserer Serie Effizienz 55 nur monovalent ausgelegte Systeme, das heißt über 75% der Energie werden der Umwelt entnommen und nicht durch Strom erzeugt. Entscheidend dabei ist die Jahresarbeitszahl Ihrer Wärmepumpe. Für unsere Erdwärme (Sole-Wasser-Wärmepumpe) beträgt die Jahresarbeitszahl 5,0 und selbst unsere Luft-Wasser-Wärmepumpe (für Gebiete, in denen nicht gebohrt werden darf, oder dies nicht effizient genug ist) leisten eine Jahresarbeitszahl von 4,5 und sind damit ebenfalls monovalent ausgelegt. Monoenergetische ausgelegte Systeme (mit schlechteren Jahresarbeitszahlen) lehnen wir ab, da hier der Heizstab die schwächen der Heizung ausgleicht und die Stromrechnung dadurch eklatant nach oben treibt. Bei den von uns mit Sole-Wasser-Wärmepumpe oder Luft-Wasser-Wärmepumpe erstellten Effizienz 55 Häusern sind im Alltag unserer Kunden keine Heizstäbe in Betrieb. Diese werden lediglich in der Bauphase zum Auf- und Abheizen des Estrichs benötigt. Um zusätzlich zu unserem monolithisch aufgebauten Mauerwerk (es wird keine Wärmedemmverbundfassade aus Polystrol oder Ähnlichem verbaut) ein gesundes Raumklima zu gewährleisten, wird in all unseren Häusern standardmäßig eine feuchtigkeitsgesteuerte, zentrale Quellenentlüftung mit Wärmerückgewinnung und passiver Kühlung eingebaut.

Die Haushülle

Bei den Transmissionswärmeverlusten (Haushülle) ist es uns wichtig, dass unsere Kunden auch ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Haus bekommen. Auf Wärmedemmverbundsysteme verzichten wir bewusst. Fast immer werden Effizienzhäuser mit Wärmedemmverbundsystemen (WDVS) über den sogenannten Referenzwert nachgewiesen und nicht über einen individuellen Einzelnachweis. Dies erlaubt eine übermäßige Dämmung der Hausfassade durch WDV-Systeme und damit ein ineffizienteres und wenig nachhaltiges Primär-Energiesystem (Heizung). Da unsere Kunden aber auch im März oder Oktober bei schönem Wetter gerne ihre Türen und Fenster öffnen, würde dies bedeuten, dass ihr Energiesystem überproportional Energie und damit Kosten erzeugt.

Einzelwärmebrückennachweise

Möglich wird die individuelle Betrachtung Ihres Massivhauses mit Einzelwärmebrückennachweis durch Massivhaus-Mittelrhein eigene Dena zugelassene Energie- Effizienz-Ingenieure/Experten, keine sogenannten Energieberater. Sie berechnen den tatsächlichen und genauen Energiebedarf für jedes einzelne Objekt neu und stellen so sicher, dass unsere Kunden auch bekommen, was sie gekauft haben. Primärenergiesysteme und Transmissionswärmeverluste der Hülle wurden von den hausinternen Energieeffizienz-Experten optimal aufeinander abgestimmt. So haben unsere Kunden nicht nur niedrige Energiekosten auf dem Papier, sondern auch später im Alltag. Von uns bekommen unsere Bauherren eine ökonomische und ökologisch sinnvolle Immobilie mit langfristig sehr hoher Wertstabilität in bester Massivbauweise vom TÜV Rheinland begleitet, geprüft und dokumentiert.